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„Und der Barbier Touquet iſt nicht verheirathet?“ beginnt Urbain wieder, der die Unterhaltung auf den Gegenſtand, der ihn anzieht, zurückzuführen wünſcht.
„Nein, er iſt noch Junggeſelle,“ ſagte Frau Ledoux.
„Alſo iſt das junge Mädchen, das bei ihm wohnt..“
„Das iſt die Kleine, die er an Kindesſtatt ange⸗ nommen hat...“
„Sie hat keinen andern Beſchützer?“
„Und welchen ſollte ſie denn haben, da Niemand ihre Eltern kennt! Touquet hat, ſagt man, große Sorge für ſie getragen; man muß ihm dieſe Gerech⸗ tigkeit wiederfahren laſſen. Er hat zur Bedienung der Kleinen eine Magd zu ſich genommen, die alte Margarethe... eine Schwätzerin, die überall nach Schutzmitteln gegen den Wind, den Donner und die Zauberer, oder auch nach Zaubermitteln, die ihre theure Blanca vor den Schlingen der Liebhaber be⸗ wahren können, fragt.“
„Blanca! das iſt alſo der Name des jungen Mäd⸗ chens?“
„Ja, ſo nennt man ſie.“
„Und dieſe alte Frau iſt allein bei ihr?“
„Ei, iſt das nicht genug? Uebrigens geht die Kleine niemals aus, und thut ſogar nicht einmal einen Blick durch's Fenſter.“
„Sagen Sie mir doch, meine Damen, glauben Sie nicht, gleich mir, daß der Barbier dieſes hübſche Kind für ſich erzieht, und daß er ihr nur deßwegen ſo große Aufmerkſamkeit widmet, weil er in ſie verliebt iſt?“


