Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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des Tages in der Straße St. Honors einen Mann erdolcht gefunden habe. Bereits wegen ſeines Gaſtes beſorgt, habe er ſich zu dem Schlachtopfer begeben und den Mann in demſelben erkannt, der den Abend zuvor bei ihm angekommen ſei.“

„Ich hoffe, daß dieß eine Geſchichte iſt!. Un⸗ glücklicher Weiſe erfährt man viele ähnliche Geſchichten; unſere Straßen ſind wahre Mördergruben.“ 3

„Die Herren vom Parlamente erlaſſen jedoch ziem⸗ lich oft Dekrete; es ſcheint jedoch, daß dieß nicht viel nützt.“

„Es iſt noch nicht lange, daß ein Rath von der Unterſuchungskammer auf ähnliche Weiſe ermordet worden iſt.“

„Das Parlament hat kürzlich eine neue Ordonanz gegen die Ruheſtörer erlaſſen; nicht wahr, mein Herr?“

„ZJa,“ ſagte Urbain,„der Generalprokurator hat ſich über die Mordthaten und Räubereien beklagt, die täglich, ſowohl auf den Landſtraßen als in die⸗ ſer Stadt und in ihren Vorſtädten, durch bewaffnete Perſonen begangen werden, welche in die Häuſer der Privaten einbrechen, und zwar durch die Nach⸗ läßigkeit der Polizeibeamten. Das Parlament hat geſtern einen neuen Beſchluß gefaßt, des Inhalts, daß die Vagabunden, die heimathloſen Leute und Nachidiebe die Stadt Paris und ihre Vorſtädte in vierundzwanzig Stunden räumen ſollen.“

„Ahl darum haben wir dieſe Nacht einen noch weit größern Lärm gehört!“ 1