Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Brief mit der Adreſſe gefunden: Herrn Moranval, Edelmann.

Ach, es war ein Edelmann?

Ja, meine Theure. O, ich erinnere mich an alles das, als ob es erſt geſtern geweſen wäre!

Wie glücklich iſt man, wenn man ein ſolches Ge⸗ dächtniß hat! Und was enthielt dieſer Brief?

Es ſcheint, daß er nur aus einigen Zeilen beſtan⸗ den hat, aus denen man eben nicht ſehr viel Erheb⸗ liches erſehen konnte; man ermahnte dieſen Moran⸗ val zu großer Vorſicht in der Sache, die ihn nach Paris führte!... Allein welche Sache?... man weiß nichts hierüber.

Fand man nichts Anderes bei ihm??

Nein; ohne Zweifel wurde der arme Mann ge⸗ plündert, nachdem er getödtet war.

Man ging ohne Zweifel zu Touquet, und erkun⸗ digte ſich bei ihm uͤber das, was er von dem Manne wußte?

Touquet antwortete dem Gerichtsbeamten, dieſer Mann ſei den Tag zuvor bei ihm angekommen und habe ſich für einen Edelmann ausgegeben, der ei⸗ nige Zeit lang in Paris bleiben müſſe; er habe zuerſt verlangt, man ſolle ſeine kleine Tochter zu Bette bringen, dann ſei er ausgegangen, nachdem er zu⸗ vor erklärt habe, daß er einige Stunden abweſend ein werde; er habe ihn des Nachts lange erwartet, und das öffentliche Gerücht habe ihm erſt den fol⸗

genden Morgen verkündet, daß man bei Anbruch

O ja, meine Nachbarin, man hat bei ihm einen