Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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lebe, meine Damen, Sie können ſagen, was Sie wol⸗

len, allein ich liebe dieſen Menſchen nicht.“

„Er iſt nichts deſto weniger ein ſchöner Mann.“

„Ja, von derſelben Geſtalt wie Herr Legras, allein in ſeiner Geſichtsbildung liegt etwas Hartes, Falſches und Wildes.“

„Ja, ſeit einiger Zeit, denn ehedem war er fröh⸗ licher, offener... gegenwärtig ſchwatzt er nicht mehr ... er ſpielt den Stolzen.“

„Darüber darf man ſich nicht wundern, er iſt reich geworden.“

„Ja, durch's Bartſcheeren vielleicht?“

„Wohl eher dadurch, daß er einigen großen Her⸗ ren bei ihren Liebesgeſchichten behülflich geweſen iſt

.. daß er, aus Auftrag, die Schönen verführt hat.“

„Wohlan, meine Damen, keine Bosheit! Was mich betrifft, ſo wiſſen Sie wohl, daß ich keine Läſterzunge bin! Herr Touguet iſt ſehr geſchickt in ſeinem Fache. Ich weiß wohl, daß er manchen Bart hat abnehmen müſſen, um das Haus, in welchem er wohnt, kaufen und baar bezahlen zu können; allein man ſagt, der Bar⸗ bier ſei gegenwärtig eben ſo vernünftig als ſparſam.“

„Wenn der Teufel alt wird...“

„Touquet iſt nicht alt; er hat kaum vierzig Jahre.“

„Deßwegen wird es ihm auch Vergnügen gemacht haben, jenes kleine Mädchen an Kindesſtatt anzu⸗ nehmen.“

„Dieß habe ich dem Herrn erzählt. Arme Kleinel*

... man hat nicht einmal gewußt, was ihr Vater war* 244