Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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jecten und den Wachen getödtet wurde. Der arme Mann!... man fand ſeinen Leichnam da unten... in der Straße St. Honoré vor dem Laden des Krä⸗ mers.. erinnern Sie ſich daran, Frau Legras?

Frau Legras, die in dieſem Augenblicke in die Bäckerswohnung tritt, wirft ſich unverzüglich auf ei⸗

nen Seſſel und ruft aus:Guten Tag, meine Da⸗ men! Großer Gott, wie theuer ſind heute die Fiſche! man kann nicht an ſie hin!

Urbain ſagt ſeufzend zu ſich:Ach, die Fiſche wer⸗ den uns vom Barbier entfernen; allein um in der Liebe Fortſchritte zu machen, muß man oft Geduld haben! und das, was ſich von all dieſem Geklatſch auf Tou⸗ quet bezog, war dem jungen Studenten ungemein willkommen.

Ich wollte einen Aal kaufen, um meinen Mann damit zu bewirthen, aber unmöglich...

Iſt dieß ſein Leibeſſen?

Nein, aber er hat mich geſtern um die Baſtille ſpazieren geführt, und eine Galanterie iſt die an⸗ dere werth!. Ich kann mit Stolz ſagen, daß es wenige Haushaltungen gibt, in denen ſo große Ein⸗ tracht herrſcht wie in der unſrigen; in den vier Jah⸗ ren, ſeit denen ich mit Herrn Legras verheirathet bin, haben wir uns bloß fünf Mal geſchlagen, allein ſtets wegen Kleinigkeiten.

Wovon ſchwatzen Sie denn, meine Damen? Von Touquet, unſerem Nachbar, über den der hier Erkundigungen einzuziehen wünſcht... Von Touquet, dem Barbier? So wahr ich