Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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oder irgend etwas Anderes, ich kann es Ihnen nicht gewiß ſagen! Nicht wahr, Frau Ledoux?“

„Es iſt gewiß,“ ſagte Frau Ledoux⸗ einen Korb voll Gemüſe auf den Zäßhltiſch ſtellend,„daß Touquet nicht immer in dem beſten Rufe geſtanden iſt! Ich bin ſchon zwanzig Jahre in dieſem Stadtviertel, und Gott ſei Dank, ich weiß Alles, was da vorgegangen iſt, Alles, was man da gethan hat, und Alles, was man noch da thut. Allein, um auf Meiſter Touquet zurückzukommen, o, das iſt ein verſchmitzter Schlau⸗ kopf; er hat ſich vor ungefähr fünfzehn Jahren in dieſer Straße niedergelaſſen und das Haus gemie⸗ thet, das Herrn Richard, dem Tuchhändler, ge⸗ hörte...

„Ihm, deſſen Frau im ſiebenten Monate ihrer Ehe zwei ziemlich fette und ziemlich quatſchelige Zwil⸗ linge geboren hat?“

„Ja, und dieſe gleichen ihrem Vater nicht im mindeſten. Touquet wurde damals Zimmervermie⸗ ther und Barbier⸗Badehalter, und die Chronik ſagt, er ſei zudem noch den jungen Leuten von Stande bei ihren Liebesabenteuern beigeſtanden. Er hatte da⸗

mals zwei Ladenjungen, und hätte reich werden ſollen; gleichwohl aber ward er eine Zeitlang bettelarm, denn ſeine Ladenjungen verließen ihn, weil er ſie nicht bezahlen konnte. Man erſtaunte daher vor zehn

Jahren, als er die Erziehung der Tochter eines Man⸗

nes übernahm, den er nicht kannte, der zufällig gin

Logis bei ihm gemiethet hatte, und der in einen naächtlichen Streite zwiſchen einigen ſchlechten Sube

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