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mehr, und ich habe im ganzen Hauſe, das nicht ſehr geräumig iſt, keinen leeren Raum.“
„Wiel Sie ſollten mir nicht einmal ein einziges Zimmer, ein einziges Cabinet überlaſſen können... Ich wiederhole es, ich möchte in dieſem Stadtviertel wohnen, weil ich oft in der Nähe des Louvre Ge⸗„ ſchäfte habe... ich würde Ihnen Alles bezahlen, was Sie von mir verlangten.“
„Alles!“ ſagte der Barbier, einen ironiſchen Blick auf die einfache Kleidung des jungen Menſchen wer⸗ fend.„Sie laſſen ſich vielleicht ein wenig zu weit ein, Herr Student. Uebrigens kann Ihrem Wunſche nicht genügt werden; ich fordere Sie auf, Ihrem Plane zu entſagen.“
Touquet legt einen ſtarken Nachdruck auf dieſe letztere Phraſe, und eine leichte Röthe färbt das Ge⸗ ſicht des Jünglings. Allein der Barbier hat nun ſein Geſchäft beendigt, und der junge Menſch kann nun f ſeinen Aufenthalt unmöglich bei einem Manne ver⸗ längern, der nicht geneigt ſcheint, die Unterhaltung fortzuſetzen, und dem er bereits zu viel geſagt zu haben befürchtet. Der Student ſteht auf, bezahlt
und entfernt ſich aus dem Laden, allein nicht ohne — nooch einmal nach den Fenſtern des Hauſes hinauf⸗
b zuſchauen.—
„Dieß iſt ein Verliebter,“ ſagte Touquet zu ſich, ſo ſich der Unbekannte entfernt hatte.„Ja, ſeine Verwirrung... ſeine Blicke... ſeine Fragen.. o, ich kenne alles das! Ich habe den Liebenden zu
oft ſchon gedient, als daß ich mich je hierüber täu⸗


