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ſchen könnte. Verflucht... das iſt es eben, was ich fürchtete... Wie viele Unannehnlichkeiten ſehe ich voraus! Wie viele Bekümmerniſſe ſtehen mir bevor! Er hat Blanca geſehen, aber wo?... wann?... wie?... Nie hat ſie ohne mich das Haus verlaſſen, und das iſt ſo ſelten... Gleichwohl iſt dieſer junge Menſch in ſie verliebt, ich wollte hundert Goldſtücke wetten. Holla! Margarethe, Margarethe!“
Die alte Dienerin hatte die ſtarktönende Stimme ihres Herrn gehört; ſie vollendet ein ſtilles Gebet an ihre Schutzheilige und ſteigt in den Laden hinab.
„Seit wann iſt Blanca ausgegangen, ohne daß ich es weiß?“ fragt der Barbier in barſchem Tone.
„Ausgegangen, Jungfer Blanca?“ antwortet Mar⸗ garethe, ihren Herrn erſtaunt anblickend.
„Ja, ausgegangen mit ihr. Antworte ſie doch.“
„Gute heilige Jungfrau, das iſt ſeit zwei Jahren nicht geſchehen; damals war Blanca noch ein Kind; Sie erlaubten ihr nur zuweilen, mit mir einen Spazier⸗ gang auf der Pré-aux-Clercs zu machen... allein ſeit dieſer Zeit iſt die arme Kleine, glaube ich, nur zwei Mal mit Ihnen ausgegangen, und es war noch dazu Nacht, und Blanca hatte einen ſehr dichten Schleier...“
„Ich frage ſie nicht, ob ſie mit mir ausgegan⸗ gen ſei. Und iſt während meiner Abweſenheit kein Menſch gekommen, der mit ihr von Blanca geſpro⸗ chen und ſich in ihr Zimmer zu ſchleichen geſucht hätte?“
„In der That, ich würde ihn ſehr gut aufneh⸗ men! Kennen Sie mich nicht?... Den Ritter Chau⸗


