Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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Als Adhemar endlich die Augen erhob, begegnete er dem Blicke des Mannes. Ferne davon, Ueber⸗ raſchung zu erkennen zungeben, als er in ihm ſeinen Unbekannten wieder erkannte, rief er aus:Hal irgend Etwas ließ mich ahnen, Sie hier zu treffen. Wirklich? verſetzte der Fremde traurig.Sie hier iſt die Urſache, daß ich Sie nie aus dem Geſichte verlor... Su N es abermals, die uns zuſammen⸗

äher Mein Herr, ich wollte oftmals mit Ihnen rechen; ich ſuchte Sie, um Sie zu fragen, welchen

Beweggrund Sie haben, mir überall auf den Ferſen zu folgen... meine Schritte und Tritte zu belauern ... Sie ſind mir jedes Mal entwiſcht... Heute, da ich Sie hier finde, werden Sie ſich, wie ich hoffe, erklären. Ja, heute will ich Ihnen Rede ſtehen...

Ich würde es früher nie gethan haben, aber jetzt, da

ſie todt iſt... iſt Alles vorüber! Die junge Dame, die hier ruht, liebte ich... ich liebte ſie, ehe Sie in unſer Land kamen... denn ich bin unter dem gleichen Himmel mit Pepita geboren; da ich indeß eifer⸗ ſüchtigen und mißtrauiſchen Charakters bin, hatte ich derjenigen, die ich heirathen wollte, noch keine Liebes⸗ erklärung gemacht, als Sie Ihren Aufenthalt in der Nähe Neapels nahmen. Pepita trat in die Dienſte Ihrer Frau, das Weitere brauche ich Ihnen nicht zu ſagen. Sie ſind die Quelle meines Unglücks; ich beſchloß, mich dadurch an Ihnen zu rächen, daß ich eine Ausſöhnung mit Ihrer Frau verhinderte, denn ich wußte wohl, daß Sie dieſelbe noch liebten. Von da an folgte ich insgeheim jedem Ihrer Schritte; ich