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niß ſie ihm wohl mochte zu vertrauen gehabt haben. 5 Sofort kam ihm auch das Bild ſeines myſteriöſen Unbekannten wieder in den Sinn; er war feſt ent⸗ ſchloſſen, im Fall eines Zuſammentreffens mit dieſem Menſchen ihn zu einer Aufklärung über ſein Be⸗ nehmen zu zwingen.
Adheniar kam endlich auf dem Kirchhof an. Der Tag war kalt und trüb. Wenige Perſonen ergingen ſich an dieſem traurigen Orte; allein diejenigen, welche ein wahrer Schmerz hierher führt, treffen hier ſtatt des Geräuſches der Welt lieber Stille und Ein⸗ ſamkeit an.
„Wie werde ich hier unter all' dieſen Gräbern das Pepita's herausfinden?“ ſagte Adhemar, indem er um ſich blickte.„Ich habe durchaus kein Erken⸗ nungszeichen. Gleichviel... irgend ein Umſtand kann mich vielleicht leiten... Suchen wir!..“
Ueber zwei Stunden ſchon war Adhemar auf dem Kirchhof hin und wieder gegangen, als er beim Vor⸗ übergehen an einer dichten Baumgruppe einen ein⸗ fachen, mit einem Gitter umgebenen und mit Blumen friſch umpflanzten Grabſtein bemerkte; er trat näher und las auf dem Steine Pepita's Namen.
Er ſtand ſtille, kniete nieder, neigte ſein Haupt gegen das Gitter, und ohne daß er es ſelbſt bemerkte, entfloßen Thränen ſeinen Augen.
Ein Mann zeigte ſich jetzt auf der andern Seite des Gitters, der Adhemar anfangs mit wildem Blicke betrachtete, deſſen Geſicht jedoch, als er ihn weinen ſah, allmälig einen ſanfteren Ausdruck annahm.
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