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„Seit vierzehn Tagen iſt ihr Leiden aus, die arme
Damel Es iſt vorbei mit ihr!— Iſt ſie todt?— V Ach ja, mein Gott! Und ſie wünſchte vor ihrem Tode noch recht ſehr, Sie zu ſprechen... ſie habe etwas wie ein Geheimniß, ſagte ſie, das ihr auf dem Herzen laſte. Allein, mein lieber Freund, ich wußte nicht, wo ich Sie ſuchen ſollte... Uebrigens ging ihr, Dank ihrer Güte, nichts ab bis an's Ende! Sie iſt
ganz ſanft geſtorben.“
Adhemar ſtieß einen Seufzer aus.
„Geſtorben! ſo jung! und unter einem fremden Himmel! Welches Geſchick! Arme Pepita! Und keine Seele, ohne Zweifel, die ſie begleitet hätte zu ihrer letzten Ruheſtätte.— Sie verzeihen, ein Herr, der nicht ſehr leutſelig ausſah... und doch ſeine Sachen recht gut machte, folgte der jungen Dame. Es ſcheint, er habe ihr ſogar ein kleines, recht artiges Grabmal auf dem Peère-Lachaise ſetzen laſſen. Das iſt recht ſonderbar und doch beſuchte er ſie während ihrer ganzen Krankheit nie.“
Adhemar fiel dieſer Umſtand auf: er ließ ſich eine Schilderung von dieſem Manne machen und zweifelte dann nicht länger, daß es ſein Unbekannter ſei; hier⸗ auf verließ er, ohne ſich genau Rechenſchaft zu geben, welche Triebfeder ihn in Bewegung ſetzte, raſch die
Wärterin und ging in großen Schritten dem öſtlichen Kirchhofe zu.
Der Weg war weit und Adhemar ließ bald im Laufe nach, weil er ſich in ſeine Gedanken verlor. Er dachte an Pepita, er fragte ſich, welches Geheim⸗—


