Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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eine Beſchäftigung bei einem Architekten ausfindig gemacht hatte; allein ein widerwärtiger Zufall wollte, daß jener Herr Angely, bei dem Adhemar arbeitete, gerade der Architekt Herrn Sublimé's war.

Als er mit dem Vater der Fräulein Idalia zu⸗ ſammengetroffen war, hatte Adhemar ſogleich ein⸗ geſehen, daß ſeine Lage alsbald in jenen Cirkeln, in welchen er ſich vordem eingefunden hatte, bekannt werden würde; er hatte ſich hierauf, verzweifelnd und ſein Geſchick verwünſchend, das ihm nicht vergönnte, unerkannt in ſeiner neuen Stellung zu leben, nach Hauſe begeben. Er war rathlos, was er jetzt be⸗ ginnen ſolle, denn wenn er auch den Muth hatte, die Laſt der Armuth zu tragen, ſo fühlte er ſich doch nicht der Mann, die hochmüthigen, verächtlichen Blicke von Leuten wie Sublimés ruhig auszuhalten, die das Verdienſt nur nach dem Glücke meſſen. Der Brief Carleſia's traf ihn in dieſer Stimmung; er ſah daraus, daß Herr Sublimé ſogleich aller Welt ausgeplaudert hatte, in welcher Lage er ihn geſehen habe. Die Antwort, die Adhemar auf dieſen Brief gegeben, wiſſen wir. Nachdem er ſeiner Frau 1 geſchrieben hatte, ſtand ſein Entſchluß feſt.

Er verließ ſein Hotel, weil er ſeine Schritte nicht wieder verfolgt wiſſen wollte; ſein Plan war gefaßt: er war zu dem Entſchluß gekommen, im Auslande ſich die Mittel zur Exiſtenz zu ſuchen, damit er nicht mehr dem unangenehmen Umſtand ausgeſetzt ſein möchte, irgend einer Perſon ſeiner vormaligen Be⸗ kanntſchaft zu begegnen.