Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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nicht wahr, das indignirt Dich! Allein welchen Grund zur Anklage hat er denn? Wer kann mich denn bei ihm verläumdet haben? Ich! flüſterte Mathilde kaum hörbar!Sie?

Unwillkürlich verließ jetzt Carleſia ihren Platz und trat weg von Mathilde; dieſe fuhr fort, ohne die Augen aufzuſchlagen:Ich hatte die Entdeckung gemacht, daß Sie insgeheim in Saint⸗Maur ein Kind erziehen ließen; ich hatte gehört, wie dieſes Kind Sie Mutter nannte, und mußte daher auf den Glauben kommen, es ſei in Wahrheit Ihr Sohn. Ich theilte ſofort Adhemar dieſe Entdeckung mit: er wollte mir nicht glauben; ich führte ihn nach Saint⸗ Maur: er ſah, wie Sie den kleinen Karl in Ihren Armen hielten. 4

Ol das iſt abſcheulich! ſagte Carleſia, auf einen Seſſel niederſinkend, faſt vernichtet durch die ſo eben vernommene Mittheilung.Sie wußten allerdings nicht, daß ich die Gattin Adhemars bin, allein war das ein Grund, mir, Ihrer alten Freundin, ſo großes Leid zuzufügen. Ach! drum liebte ich ihn auch! verſetzte Mathilde, ihr Geſicht mit ihren Händen be⸗ deckend.

Fünftes Kapitel. Noch einmal derſelbige Herr.

Azema war nach Lyon abgereist, glücklich und ruhig in Betreff des Schickſals Adhemars, dem ſie

Paul de Kock. XL.

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