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hung auf meinen ehemaligen Nachbar! Eine Dame, die in jene Geſellſchaft kam und Herrn Adhemar ſehr genau zu kennen ſchien, verſicherte uns, er ſei ver⸗ heirathet!— Verheirathet!— Allerdings, verhei⸗ rathet in Italien. Aber, mein Gott, was iſt Ihnen 5 denn, Madame? Sie wechſeln die Farbe! Sie ſind unpäßlich... Frau Coquenard, kommen Sie doch der Madame zu Hülfe, ſie wird ohnmächtig!“
Mathilde war bleich wie der Tod geworden, ihre Kräfte verließen ſie; einige Worte hatten hingereicht, ein helles Licht in ihre Seele fallen zu laſſen und die hieraus entſpringenden Empfindungen hatten eine ſo ſchnelle Erſchütterung bei ihr zur Folge, daß ſie auf das Steinpflaſter gefallen wäre, wenn ſie nicht Trouillade in ſeinen Armen aufgefaßt hätte. Er trug ſie zu der Pförtnerin hinein; Frau Coquenard be⸗ ſprengte die junge Dame mit Meliſſengeiſt und Eſſig, während Herr Trouillade unaufhörlich rief:„Das wäre die hundertſte Frau, der übel wird, während ich mit ihr ſpreche. Rührt es wohl vom Schmelze meiner Stimme her, oder von den Mittheilungen, die ich ihr gemacht? Ich bin ſehr geneigt, den erſten Grund auzunehmen.“
Frau Coquenard fing an, über die lange Ohn⸗ macht der jungen Dame unruhig zu werden und wollte bereits einen Arzt herbeiholen, als Mathilde die Augen wieder aufſchlug; ſie ſah um ſich, erin⸗ nerte ſich wieder der vorgefallenen Umſtände, dankte den Perſonen, die ſie umringten, und bat die Pfört⸗ nerin, nach einem Wagen zu ſehen.


