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ihr jedoch der Name des Architekten, den Tags zu⸗
vor Herr Sublimé genannt hatte, entfallen war, und ſie nicht wußte, welchen Weg ſie einſchlagen ſollte, um den Gegenſtand ihrer Nachforſchung zu entdecken, hatte ſie ſich wieder in die Straße Navarin begeben. Als ſie dort nichts Neues erfuhr und durchaus rath⸗ los war, an wen ſie ſich jetzt wenden ſolle, kam ihr der Gedanke, wieder auf den Boulevard Saint⸗De⸗ nis, in die alte Wohnung Adhemars, zu gehen.
Frau Coquenard, die gerne plauderte, hatte mit viel Begierde die Fragen Mathildens angehört und ihr hierauf erwiedert:„Ja freilich! Herr Marilly hat hier gewohnt, es war ein junger Mann, den ich unendlich ſchätzte; er empfing oftmals hübſche Damen bei ſich, das iſt allerdings wahr! allein wer wird darin etwas Böſes ſehen? Sind denn die beiden Geſchlechter nicht dazu geſchaffen, ſich gegenſeitige Beſuche abzuſtatten? Uebrigens muß ich Ihnen ſagen, daß ich nicht entfernt weiß, wo er ſich jetzt aufhält.“
Mathilde wollte eben weiter gehen, als ein Herr die Treppe unter fortwährendem Trillerſingen herab⸗ kam, welchem die Pförtnerin zurief:„Warten Sie, da iſt ein Herr, der neben ihm wohnte... Sagen Sie'mal, Herr Trouillade, da iſt eine Dame, welche die Adreſſe Herrn Adhemars gerne wiſſen möchte. Wiſſen Sie ſie vielleicht?“
Trouillade trat näher und überzeugte ſich, als er
einer vornehmen und hübſchen Dame anſichtig wurde, vor allen Dingen, ob der Knoten ſeiner Cravatte ſich in der Mitte befinde; dann poſtirte er ſich, ſeiner


