Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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nicht, wo er jetzt zu logiren gedenke.— Wer hat denn aber ſeine Effekten fortgetragen?— Er ſelbſt, Madame! Wir erboten uns, ſie ihm fortzutragen, er ſchlug es jedoch aus, indem er ſagte: er werde einen Commiſſionär oder den nächſten beſten Wagen dazu nehmen.— Und Sie ſind ihm nicht nachgegan⸗ gen?— Zu was Ende dieß, Madame? Der Herr hat ſeine Rechnung bezahlt, wir haben nichts weiter an ihn zu fordern.“

Carleſia war untröſtlich; ſie ſah wohl ein, daß alle ihre Fragen vergeblich ſeien: man wußte nichts weiter. Sie mußte ſich entfernen, ohne irgend eine Nachricht, irgend einen Fingerzeig erfahren zu haben, der auf die Spur ihres Gemahls hätte führen können. Ihre Verzweiflung war um ſo größer, da, wie ſie wußte, ihr Gatte ſie ſchuldhaft glaubte, für eine Treuvergeſſene hielt, und ihr nun für die Zukunft jede Rechtfertigung abgeſchnitten war, ſo lange ſie nicht wußte, wo er war. Niedergebeugt, vernichtet durch alle dieſe Ereigniſſe, begab ſich Carleſia wie⸗ der nach Hauſe, wo ſie ſich ihrem ganzen Schmerze überließ.

Während dieſer Vorfälle war Mathilde nicht un⸗ thätig geblieben. Die letzten von Carleſia beim Ab⸗ ſchied geſprochenen Worte brachten ſie auf den Ge⸗ danken, ihre Freundin habe die Abſicht, ſich mit dem Schickſal Adhemars zu befaſſen, und ſie ihrerſeits hatte ſich vorgenommen, ſich von ihr nicht zuvorkom⸗ men zu laſſen. In der Frühe deſſelben Morgens hatte ſich auch Mathilde auf den Weg gemacht; da