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derin, mit dem man ſie einmüthig getauft hat. Die Familie Sublimé iſt noch eben ſo geiſtreich als zu Ihrer Zeit, obgleich die Madame lateiniſch ſpricht und ſich mit einem großartigen Werke beſchäftigt, das man hoffentlich nie zu Geſicht bekommen wird; ihre Tochter wartet immer noch auf einen Mann... — Und... Madame Valmiran?— Sie kam einige Zeit lang nicht mehr zu ihrer Freundin... Freundin⸗ nen entzweien ſich manchmal, und wenn ich recht be⸗ merkte, trat eine ziemliche Gleichgültigkeit zwiſchen Beiden ein; gleichwohl kommt jetzt Madame Valmi⸗ ran wieder. Monſignard anlangend, ſo wollte er, wie Sie ſelbſt bemerken konnten, jener Dame die Cour machen; ſein Sturm wurde jedoch in beſter Form zurückgeſchlagen. Vom Augenblicke ihres Wiederer⸗ ſcheinens in der Geſellſchaft behandelte ihn Madame Valmiran mit ſolcher Eiſeskälte und nahm ſeine Ga⸗ lanterien ſo übel auf, daß Monſignard jede Hoffnung auf Erfolg aufgeben mußte und nun ſeine Schmetter⸗ lingsflügel um Fräulein Idalia ſchwirren läßt.“ Adhemar empfand eine Art Vergnügen bei dieſer Nachrichtz er drückte Dalbrun unwillkürlich die Hand⸗ wie zum Danke für die Mittheilung, die er ihm ſo eben gemacht hatte. Dieſer nahm Abſchied von ihm mit der freundſchaftlichen Erinnerung, ſich bald wie⸗ der im Kreiſe ſeiner Freunde ſehen zu laſſen. „Nein, Carleſia konnte Monſignard unmöglich lieben,“ ſagte Adhemar auf dem Rückwege in ſein beſcheidenes Hôtel garni zu ſich;„ich hatte großes Unrecht, eiferſüchtig auf dieſen Herrn zu ſein; Fadheit


