Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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Das iſt unverzeihlich von Ihnen, uns ſo hintanzu⸗ ſetzen; Jeder beklagt ſich darüber. Sie werden doch hoffentlich ſo gerecht gegen ſich ſein und ſich über⸗ zeugt halten, daß Sie dort vermißt werden! Ich danke Ihnen, Herr Dalbrun; ja, ich zweifle nicht daran, daß einige Perſonen... Sie z. B.... nicht un⸗ gerne hie und da noch an mich denken! Allein was bei weitem die Mehrzahl betrifft, ſo kümmert ſich dieſe gewiß nicht um mein Verſchwinden von der Scene. Die Geſellſchaft gleicht einer Laterna magica: von Zeit zu Zeit müſſen neue Gläſer vorgeſchoben werden, von den alten will man nichts mehr! Sind Sie denn Miſanthrop geworden? Sie, der ehe⸗ dem ſo heitere, ſo liebenswürdige Mann? Nein, ich bin kein Miſanthrop; allein Beweggründe, die ich Ihnen nicht ſagen kann, beſtimmen mich, jene ehemals von mir beſuchte Geſellſchaften zu meiden. Ich bin weit von der Indiscretion entfernt, Sie um Ihre Beweggründe zu fragen; allein erlauben Sie mir die Verſicherung, daß Sie Jedermanu ver⸗ mißt, zum mindeſten alle diejenigen Perſonen, deren Freundſchaft Ihnen vielleicht etwas gilt.

Adhemar ſeufzte und ſtotterte nach einigem Be⸗ denken:Und... was gibt es Neues in der Geſell⸗ ſchaft? Madame Bourdichon iſt immer noch leidend und in einer düſtern, ſie überwältigenden Stimmung der Schwermuth. Ihr Gemahl macht immer noch gerne ſeine Spielparthie. Madame Carcaſſonne iſt immer noch die alte, drollige Plaudertaſche; ſie verdient mit vollem Rechte den Beinamen Aufſchnei⸗