Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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26* Sou beſitzt. Vorgeſtern zehrten wir den letzten Hel⸗ ler von dem Gelde auf, das ihr Shawl einbrachte, meiner Treu, ein ſchöner Shawll ein prächtiger Shawl! An der Hochzeit mit meinem ſeligen Lichor hatte ich einen ähnlichen an; den Shawl nun... nicht Lichorn... trug ich in's Leihhaus; was meinen Sie? ich bekam nicht weiter als fünfzig Franken dafür! ach! und die ſind bereits zum Teufel! Wahrlich, mit dem Geld geht's hier im Fluge, wenn welches vor⸗ vorhanden. Was glauben Sie? Dieſe Dame hat Phautaſien, Gelüſte, ihre affektionirte Bruſt iſt daran Schuld. So wollte ſie vorgeſtern friſche Auſternz ich ſagte ihr ſofort: ich glaube nicht, daß Sie Beſchwerde davon bekommen werden, zudem werde ich mit Ihnen eſſen.. und dann... Ich komme nicht, um Geld von ihr einzufordern, im Gegentheil; gehen Sie doch und ſehen Sie nach, ob ich eintreten kann. O, dafern Sie nur kein Engländer ſind, werden Sie willkommen ſein. Die Gläubiger heißen wir näm⸗ lich Engländer; Sie werden vielleicht von mir wiſſen wollen, warum? Ich kann Ihnen jedoch keinen Grund angeben. Sie wiſſen, in der Converſation ſind ähn⸗ liche Spottnamen im Schwunge... Ach, Madame, ich bitte Sie... Ich gehe, mein Herr, ich gehe.

Die Wärterin entſchloß ſich endlich, in ein Zim⸗ mer im Hintergrunde einzutreten, indem ſie Adhemar in demjenigen ließ, das zum Empfangzimmer diente und gänzlich unmöblirt war.

Welches Elend! ſagte Adhemar zu ſich,und dabei noch krank! Seht da, wohin die Liebe zum