Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

13

Knieſtoß erhalten; es rief daher, als es Adhemar erblickte:Ei, ſieh' da, Herr Marilly! Ah, guten Tag, Herr Marilly! Sie gingen alſo auch nach Havre?2... Wir wollen hier die Seebäder gebrau⸗ chen, ja, denn ſeitdem Sie meine Schweſter nicht zur Frau nehmen wollten, iſt ſie beſtändig krank... O, ich weiß Alles, ich; ich bin ein Schlaukopf!

Es iſt keine leichte Aufgabe, die Wirkung zu ſchil⸗ dern, welche dieß Geplauder des Herrn Eudorius hervorbrachte: Fräulein Idalia wurde blaßgrün; Ma⸗ dame Sublime, rathlos, wie ſie ſich bei der Sache benehmen ſolle, kaute an ihrer Serviette in der Mei⸗ nung, ſie nage an einer Cotelette; Dardanus ſchaute confuſen Blicks auf ſeinen Teller; die Mehrzahl der Reiſenden endlich gab ihrer Zwergfellerſchütterung Raum und brach in ein ziemlich lang anhaltendes Gelächter aus, an welchem Theil zu nehmen Adhe⸗ mar nicht umhin konnte.

Madame Sublimé ergriff jetzt ſchnell das Wort und ſagte mit jenem pretentiöſen Tone, den ſie ſteis an ſich hatte:Hoffentlich wird die Geſellſchaft das Geplauder eines Kindes, welches das Gewicht ſeiner Worte nicht zu ermeſſen verſteht, nicht ernſthaft neh⸗ men. Man kann in der ganzen Sache durchaus nichts Ernſthaftes ſinden, ſagte ein junger Mann unter fortwährendem Gelächter.Wir kamen hie⸗ her nach Havre einzig und allein unſeres Vergnügens wegen, fuhr Madame Subliméè fort;der Anblick des Meeres iſt ſehr geeignet, die intellectuellen Ideen zu erweitern und zu entwickeln; ich gedenke mich über