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zum Wegweiſer in einen Gaſthof an. Adhemar folgte ſeinem Cicerone. Wie gewöhnlich nahm dieſer die Kleidung zum Maßſtab des Aufwandes, den man zu machen geſonnen iſt, und führte Adhemar in's Hoôtel de l'Europe, eines der beſten der Stadt.
„Das iſt kein Ort zum Sparen,“ ſagte Adhemar zu ſich;„da ich jedoch nur kurze Zeit hier verweilen werde, ſo kann ich mir ſchon erlauben, hier zu logiren.“
Adhemar wurde gefragt, ob er an der Table d'hote diniren wolle; er bejahte es, worauf man ihn erſuchte, ſich in den Speiſeſaal zu begeben, wo die Reiſenden ſo eben Platz genommen hatten und das Werk der Magenſtärkung bereits mit jenem Eifer angriffen, der ein eigenthümliches Merkmal der an die Table d'hote gewöhnten Perſonen iſt.
Adhemar gerieth zwiſchen einen Commis voya- geur und einen Weinhändler. Der Commis that jeder Speiſe, die ihm präſentirt wurde, ohne Aus⸗ nahme ihre Ehre anz ſein Teller hatte aber auch mit einer Eiſenbahn die vollkommenſte Aehnlichkeit: die Gegenſtände verſchwanden darauf mit ſolch rapider Geſchwindigkeit, daß man durchaus nicht im Stande war, ſie zu unterſcheiden. Der Weinhändler, der mit dem Commis einen Wettkampf einzugehen ſchien, zog bei Weitem den Kürzern; alle Augenblicke war er am Erſticken, weil er die Speiſen verkehrt hin⸗ unterſchlang.
Adhemar bekümmerte ſich wenig um ſeine Nach⸗ barn, und da die Table d'höte⸗Geſellſchaft aus drei⸗ ßig Perſonen beſtand, ſo hatte er noch nicht die Hälfte


