77 Antwort, die er geben würde, zu vernehmen, rief: „An's königliche Poſthaus!“
Der Wagen fuhr ab. Sobald man jedoch in einer andern Straße war, rief Adhemar ſeinem Kutſcher zu:„Wir fahren nicht an's Poſthaus. Führe Er mich in's Marais... ſehe Er ſich dort nach einer Junggeſellenwohnung für mich um; ich werde Ihm dann ein Trinkgeld geben.“
Der Kutſcher knallte mit ſeiner Peitſche und er⸗ wiederte:„Ganz gut! ich verſtehe!... ich führe Sie in das Haus der Madame Poupoule; dort gibt es immer übrige Wohnungen.“ 3
Adhemar ließ den Kutſcher für das Weitere ſorgen, lehnte ſich in den Bauch des Wagens zurück, und ſtatt ſeine jetzige Lage zum Gegenſtand ſeines Nach⸗ denkens zu machen, dachte er nur an Monſignard und Carleſia.
Sechstes Kapitel. Soirée bei Bourdichon.
Es war acht Uhr Abends; der Tag ging zu Neige. In Herrn Bourdichons Saale waren jedoch die Lichter noch nicht angezündet und die eben von der Tafel gegangene Geſellſchaft genoß jener ſüßen Behaglich⸗ keit, welche in den vornehmen Häuſern dem Diner zu folgen und der Abendunterhaltung vorherzugehen pflegt.
Herr Bourdichon ſchöpfte Luft unter einem Fenſter und plauderte dabei mit dem ſchönen Monſignard


