-—
1
71 3
Als ſie weg war, ſchien Adhemar wieder freier zu athmen; er unterſuchte die Thüre, ob ſie feſt ver⸗ ſchloſſen ſei, und als er ſich hievon verſichert hatte, ſchritt er wieder an's Einpacken.„Es iſt mir nicht mehr möglich,“ ſagte er zu ſich,„die Geſellſchaft dieſer Frau auch nur halb erträglich zu finden... Wie man ſich doch verändert! Einſt kam ſie mir ſo hübſch vor... und ſie war es in der That. Ich durfte ihr die an mich geſtellte Forderung nicht ver⸗ weigern! Ein großes Glück, wenn ſie mich um dieſen Preis in Ruhe läßt. Zwar ſchmelzen meine Gelder bedeutend... und dieſe Termine ſind auch zu bezah⸗ len... allein glücklicher Weiſe werde ich ſo viel aus meinen Möbeln löſen, daß ich die Zurückkunft jenes Schiffes, die Vortheile, die mir dieſes Unternehmen eintragen muß, ruhig abwarten kann; inzwiſchen werde ich mich einſchränken... ſchon lange iſt ja dieß mein Vorſatz.“
Der Pförtner kam nach einiger Zeit mit ſeiner Rechnung herauf; Adhemar berichtigte ſie und ſagte: „Aber der Tapezier?— Er wird kommen, mein Herr, ich benachrichtigte ihn ſo eben; der Herr ver⸗ laſſen alſo Paris, da Sie Ihre Möbeln verkaufen? — Wahrſcheinlich.— Wie aber dann, wenn Leute zu dem Herrn wollten... jene ſchlanke Dame, die ſich öfters in der Frühe ſehen ließ... einen Schleier auf ihrem Hute hatte... und vor meiner Loge hin und her ging, perrſt! Kaum hatte ich oft Zeit, ſie zu ſehen.— Wollen Leute zu mir, ſo ſagen Sie, ich ſei auf Reiſen, Sie wiſſen nicht wohin.— Ah,
e.


