Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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Als ſie zu ſprechen aufgehört hatte, warf Adhe⸗ mar auf die junge Frau einen Blick, in welchem mehr Mitleid als Vorwurf lag, und ſagte in ſanf⸗ terem Tone zu ihr:Je nun... damit ſagten Sie mir überall noch nicht die Veranlaſſung Ihres jetzigen Beſuches.

Die junge Italienerin fuhr mit der Hand über die Stirne, warf ihre langen ſchwarzen Flechten zu⸗ rück, wurde wieder lebhaft und munter und verſetzte: Mein Herr!... ich weiß, daß Sie ſehr dienſtfertig⸗ ſehr edelmüthig ſind... ich warde wirklich durch un⸗ erträgliche Gläubiger in die Enge getrieben... meine Nätherin, meine Modehändlerin, was weiß ich für Leute, laſſen mir keine Ruhe! Nichts langweiliger als dieſe Gläubiger! Ich ſollte Vermögen, beträcht⸗ liches Vermögen haben... wie glücklich würde ich mich dann fühlen!... Aber ich weiß nicht, wie es kommt, in Paris ſind die Männer meiſt ohne großes Vermögen... Ich verſichere Sie, ich wußte nicht mehr, wo mir der Kopf ſtand... als ich aber geſtern Ihren Namen ausſprechen hörte, ſagte ich alsbald zu mir: wenn er es iſt, wird er mir wohl eine Gefälligkeit nicht verſagen; denn wenn ich mein Land verließ, wenn ich ſo viele Thorheiten beging, trägt nicht er die Schuld, iſt nicht er die erſte Urſache davon? Wohlan, was bedürfen Sie, was wün⸗ ſchen Sie? ſagte Adhemar lebhaft.Geld und abermals Geld. Glauben Sie mir, mit der Ro⸗ mantik iſt es bei mir zu Ende, ich fange an zu be⸗ greifen, daß die Liebe ohne Geld eine werthloſe⸗

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