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kennen? Sagten Sie vielleicht, daß...“ Adhemar hielt mitten in ſeinem Satze inne, ſah aber Pepita ſcharf anz dieſe ließ ein bitteres Lächeln um ihre Lippen ſpielen und erwiederte:„Nein, nein, ich ſagte nichts.“ Adhemar ſchien ruhiger und verſetzte:„Ich danke Ihnen... Sie werden ſich an das Verſprechen erin⸗ nern, das Sie mir bei unſerem letzten Zuſammen⸗ treffen gaben.— Ja.. allein ich begreife in der That nicht, zu welchem Zwecke!... denn Sie ſind ja doch verheirathet!— Es iſt ſo gut, als ob ich es nicht mehr wäre, oder vielmehr gar nie geweſen wäre,“ erwiederte Adhemar traurig.—„Und Ihre Frau... was haben Sie mit ihr angefangen? Was iſt aus ihr geworden?“ Adhemar machte eine Bewegung der Ungeduld,
lief eine Weile im Zimmer auf und ab, ſetzte ſich
dann in ziemlicher Entfernung vom Divan nieder und ſagte:„Laſſen wir dieß Alles unbeſprochen... ich ſage Ihnen nochmals, daß ich überall für einen Junggeſellen gelte... Sie würden mir einen ſchlech⸗ ten Dienſt erweiſen, wollten Sie das Gegentheil ausſagen... Ich brauche Ihnen meine Gründe nicht zu ſagen, Sie kennen ſie genau... und jetzt ſagen Sie mir gefälligſt... was mir das Glück... kurz, was Sie zu mir herführt?— Iſt Ihnen denn mein Beſuch zuwider?— Ja, Madame,“ gab Adhemar mit einem ſtrengen Tone zur Antwort, einem Tone, der zu verſtehen gab, daß alle Buhlerkünſte an ihm verloren ſeien.
Die junge Italienerin wechſelte die Farbe, ihre
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