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weilt.— Gelangweilt! das ſagen Sie mir? mir, der ich ſo gerne mit Ihnen plaudere.— Ja, ehe⸗ dem!— Immer!“
Adhemar ſchwieg eine Weile ſtill, dann fuhr er fort:„Und... was macht denn Ihre Freundin, Frau Valmiran... haben Sie ſie ſchon lange nicht mehr geſehen?“
Mathilde wurde roth vor Zorn und verſetzte:„Ich ſah ſie geſtern.— Sol Sie kommen vielleicht... oft zu ihr.— Ja, mein Herr!— Kommt ſie noch in Ihre Abendunterhaltungen?— Nein!— Und ſpricht ſie vielleicht von...“
Adhemar hielt inne, er wagte ſeinen Gedanken nicht auszuſprechen; dann fuhr er fort:„Nicht wahr, Sie haben ihr nichts von unſerem Verhältniß geſagt?“
Mathilde nahm ſchnell ihren Hut und ihren Shawl, ſetzte den erſtern auf und warf den andern um, und rief ſodann mit vor Zorn erſtickter Stimme:„Das iſt zu viel, mein Herr! Sie mißbrauchen meine Ge⸗ duld! Da Sie nur mit Frau Valmiran beſchäftigt ſind, da ich, wenn ich mit Ihnen allein bin, nur immer von ihr ſprechen ſoll, ſo werde ich in Zukunft Beſuche einſtellen, die eine Andere als mich zum Gegenſtand haben. Sie lieben mich nicht mehr! O, ich ſehe das nur zu deutlich! Ich kann Sie nicht zwingen, mit mir von einer Liebe zu ſprechen, die Sie nicht mehr für mich fühlen; allein Sie von einer andern Perſon ſprechen zu hören, kann ich meinestheils eben ſo wenig ertragen. Leben Sie wohl, mein Herr! denken Sie an... meine Freun⸗


