Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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din!... ſprechen Sie von ihr ganz nach Belieben, aber nur nicht mehr mit mir!“

Mit dieſen Worten ging Mathilde trotzig von Adhemar fort, der regunslos da ſtand; der Auf bruch der jungen Dame geſchah ſo haſtig, daß er keine Zeit hatte, ſich demſelben zu widerſetzen. Er ver⸗ ſank einen Augenblick ganz in Gedanken, dann ſagte er zu ſich:„Je nun! warum ſollte ich ſie aufgehalten haben? ſie iſt zu anſpruchsvoll... ſie will immer noch Liebe, während ich ihr keine mehr bieten kann .. und das Schlimmſte iſt, daß ich nicht den Muth mehr habe, ſie zu täuſchen. Ach! ſeit ich Carleſia wiederſah, ſind alle andern Bilder in meinem Herzen erloſchen!... es iſt ein Unglück für mich, daß ſie wieder nach Frankreich zurückkam, oder wenigſtens, daß ich mit ihr zuſammentraf... und dabei muß ſie noch die Freundin Mathildens ſein!... Sie kommt nicht mehr zu ihren Abendunterhaltungen... fürchtet ſie wohl, mich dort zu ſehen? ich muß es wohl ver⸗ muthen... meine Anweſenheit iſt ihr alſo wohl un⸗ erträglich? Nun, nun, wenn ich ſie auch nicht mehr im Leben ſehe, ſo habe ich doch ihr Bildniß.“

Adhemar lief an ſeinen Schreibtiſch und nahm das Bild heraus, das er zuvor in ſeiner Wohnung auf dem Boulevard Saint⸗Denis gehabt hatte, das er jedoch ſeit einiger Zeit beſtändig bei ſich trug. Er warf ſich auf einen Seſſel, fing an, dieß Bild, das die Züge Carleſia's getreu wiedergab, zu betrachten, und verſank dann wieder in ſeine Träumereien. Durch heftiges Ziehen der Glocke wurde er daraus