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Der junge Mann betrachtete ſie überraſcht und erwiederte:„Wie kommen Sie zu dieſer Bemerkung? — Es iſt nicht das erſte Mal, daß ich dieß wahr⸗ nehme; ich bemühe mich vergeblich, mich hierin eines Andern zu überreden... ich hatte mir vorgenommen, Ihnen keinen Vorwurf zu machen, denn ich weiß nur zu wohl, daß es umſonſt wäre... und ſogar gegen meinen Willen.. nein! ich will Ihnen keine Vorwürfe machen, ich bedaure nur, daß mein Glück ſo kurz gedauert hat!— Mein Gott! ich ändere mein Betragen gegen Sie nicht... ich weiß nicht, wie Sie auf den Gedanken kommen, ich liebe Sie nicht mehr... ſagen Sie mir es vielleicht darum, weil ich die Hand der Fräulein Sublimé ausſchlug; wäre es Ihnen lieber geweſen, ich hätte ſie gehei⸗ rathet?— Nein, gewiß nicht, es wäre mir nicht lieber geweſen, aber ich weiß nicht, warum es mich bedünken will, Sie haben nicht mir dieß Opfer ge⸗ bracht.— Vor allen Dingen ſage ich Ihnen, daß das kein Opfer iſt, ich will mir kein Verdienſt daraus machen. Ich fand an dieſem Fräulein auch nicht den mindeſten Gefallen.— Ich will das nicht beſtreiten... Sie haben einen beſſern Geſchmack; ich ſage dieß nicht um meinetwillen.— Warum ſagen Sie dieß nicht um Ihretwillen?— Weil Sie mich nicht mehr lieben... ja, jal denn eben jetzt empfingen Sie mich ganz kalt, und wie wenn es nur aus Gewohnheit geſchehe: weder in Ihren Augen, noch in Ihren Ge⸗ ſprächen liegt irgend ein Funken Liebe; Sie ſcheinen vielmehr traurig und durch meine Gegenwart gelang⸗


