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ganz leiſe die Urſache in's Ohr, die es ganz leiſe einer andern wieder ſagte, ſo daß einen Augenblick darauf die ganze Geſellſchaft wußte: Herr Marilly habe die Hand der Fräulein Idalia ausgeſchlagen. Da dieſes Fräulein reich war, ſo war man mehr als je überzeugt, daß Adhemar auch ſehr reich ſein müſſe. Herr Monſignard biß ſich abermals vor Aerger in die Lippen, während Mathilde Denjenigen, den ſie liebte, mit einer Art Dankbarkeit anſah, und Herr Bourdichon murmelte:„All das wird uns mehr als fünfhundert Francs für neue Porzellanwaaren koſten. Das kleine Wunder ſoll die Peſt holen! Wenn die Eltern ſolche außerordentliche Kinder beſitzen, ſollten ſie ſie billiger Weiſe nie in die Geſellſchaft mitnehmen.“
Den andern Tag nach dieſer Abendunterhaltung kam Mathilde morgens zu Adhemar; ſie hatte ihm Tags zuvor geſagt: auf morgen! und er hatte ihr erwiedert: auf morgen! Es durchbebte ihn aber bei dieſer Zuſammenkunft nicht mehr der Schauer, wie bei dem erſten Rendezvous.
Mathilde bemerkte die Kälte Adhemars ſehr wohl: eine Frau täuſcht ſich faſt nie über die Gefühle, die ſie Andern einflößt. Manchmal zwar ſucht ſie ſich ſelbſt etwas Anderes zu überreden, wenn das, was ſie ahnt, ſchmerzlich für ihr Herz iſt, aber dieſe Selbſttäuſchungen verlieren ſich bald wieder.
Adhemar war heute noch kälter, noch zerſtreuter als je. Mathilde ſeufzte und ſagte, nachdem ſie ihn lange traurig angeblickt:„Es iſt jetzt doch außer Zweifel, daß Sie mich nicht mehr liehen.“


