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Frau war und keinen Grund hatte, über Madame Valmiran den Schweigſamen zu machen, ſagte ei⸗ nes Abends während der Abendunterhaltung zu Ma⸗ thilde:„Meine Liebe! wird wohl Deine Freundin dieſen Abend kommen?— Ich kann darüber nichts ſagen,“ verſetzte Mathilde kurz abbrechend.—„Sie kommt ſehr ſelten zu unſern Caſino's.— Sie liebt die Geſellſchaft nicht... ſie wird mich morgen be⸗ ſuchen.— Das iſt zu bedauern!“ ſagte Monſignard. „Wie? dieſe hübſche Wittwe liebt die Geſellſchaft nicht?... das iſt ein übler zumſtand, daß ſie uns nur einmal das Vergnügen ihrer Gegenwart ge⸗ währte... ſie ſchießt nur einmal einen Pfeil ab, wie die Seythen.— Ich glaube, Monſignard iſt be⸗ reits in Deine Freundin verſchoſſen,“ fuhr Herr Bour⸗ dichon fort.—„Vielleicht... ich ſage hiezu nicht nein,“ ſagte der ſchöne Mann, ſich auf einem Sopha dehnend.
Adhemar warf einen zornigen Blick auf Mon⸗ ſignard, den dieſer jedoch nicht bemerkte; Mathilde allein hatte ihn bemerkt. Die Ankunft der Familie Sublims ſetzte dieſer Unterredung ein Ziel. Die kleine Anwandlung von Aerger wurde bei Fräulein Idalia von dem Verlangen überwogen, ſich mit Adhemar wieder zuſammenzufinden; ſie hatte zuerſt wieder ihre Mutter beſtürmt, zu Frau Bourdichon zu gehen.
Mathilde ihrerſeits, die jetzt eine Menge von Sachen im Kopfe hatte, von denen ſie unendlich mehr als Fräulein Idalia in Anſpruch genommen wurde, empfing die Sublimé's mit viel Höflichkeit;


