Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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tiefe Knixe. Carleſia lief zuerſt zu dem Kinde, welches ſie zärtlich umarmte und dem ſie die Spielſachen und das Zuckerwerk mit den Worten gab:Da, Karl, das iſt alles Dein, aber Du mußt recht brav ſein, Du mußt die gute Frau Mignot nicht allzuſehr er⸗ zürnen; ſie hat Sorgen genug mit Dir und will Dich wie ihr eigenes Kind behandeln. Ja, ja, ich will recht brav ſein, erwiederte der kleine Knabe, beim Anblick der herbeigebrachten Sachen in ein Freudengeſchrei ausbrechend.Haſt Du Dich auch bedankt, mein kleiner Engel? fragte die Mutter Mignot, indem ſie Carleſia einen Seſſel hinſtellte; ſetzen Sie ſich doch, Madame, ſehen Sie, man muß die Kinder ſchon bei Zeiten Höflichkeit lehren. Sie haben den Meinigen geſehen! ein Burſche von bald zwölf Jahren, ſo groß wie ſein Vater, vor Ihren Ehren zu melden! Ja, ja, Madame, aus dem kann noch Alles werden, der Schulmeiſter ſagt es ſelbſt, denn kein Hund begegnet ihm, vor Ihren Ehren zu melden, vor dem er nicht den Hut abzöge. Wie hat ſich Karl ſeit geſtern betragen?... iſt er gerne bei Ihnen 2... iſt er luſtig?... hat er Appetit? O ja, Madame! Siiſt Alles in der Ordnung! Wir verſtehen uns ganz prächtig miteinander. Seien Sie außer Sorgen; erſtlich bin ich närriſch mit den Kin⸗ dern, ich wünſchte mir ein ganzes Rudel... wir haben jedoch nur eines, meinen Peter. Petrus, wie wir ihn nennen.. daher werden Sie begreifen, daß ich mich mit größtem Bläſir mit Ihrem Kinde abgebe... erſtlich zahlen Sie wie eine Prinzeſſin; Paul de Kock. XXXIX. 2