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was mich jedoch nicht allein beſticht... ich liebe die Friſchlinge; ich könnte einen ganzen Tag damit zu⸗ bringen, mit meinem lieben Bürſchchen zu ſpielen.— Ich weiß, Frau Mignot, daß Sie eine gute und ehrenwerthe Frau ſind... man ſagte mir dieß auf dem Lande und aus dieſem Grunde vertraute ich Ihnen bei meiner Rückkehr nach Frankreich dieſen Herzensjungen an, den mich wichtige Gründe bei mir zu haben verhindern, den ich aber oft beſuchen werde, ja, recht oft!— So oft Sie nur wollen, Madame! o, das wird mir immer großes Bläſir machen! Ich gehöre nicht zu jenen Ammen, welche das Backwerk ihrer Säuglinge verzehren, ſobald die Eltern fort ſind... Ich bin immer recht froh, wenn ich Sie ſehe.“
Carleſia hatte den kleinen Karl genommenz ſie ſetzte ihn auf ihren Schooß, herzte ihn, ſchaute ihn an, herzte ihn dann von Neuem, indem ſie ganz leiſe mit dem Tone tiefſter Traurigkeit flüſterte: „Armer Kleiner!“
Die junge Frau blieb ziemlich lang bei der Mut⸗ ter Mignot, liebkoste das Kind immer wieder und ließ der Zunge der Pächterin, die äußerſt geſchwätzig war und recht gerne ſich auf Fragen und Antworten einließ, ihren Lauf. Allein die Ankunft eines großen zwölfjährigen Dummkopfs, der Bücher unter dem
einen Arm und einen Korb unter dem andern trug, unterbrach das Selbſtgeſpräch der Frau Mignotz ſie lief auf ihren Sohn zu mit dem Rufe:„Sehen's⸗ da iſt Petrus! guten Morgen, mein Dicker; grüße dooch auch die Madame... das iſt Karls Mutter⸗


