Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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traurig und nachdenklich in ihrem Wagen ſitzend, fuhr ſie ohne ein Zeichen der Bewunderung an den Alleen des Vincenner Gehölzes vorüber. Neigte ſie von Zeit zu Zeit das Haupt gegen den Kutſchenſchlag vorwärts, ſo geſchah es nur, um zu ſehen, ob der bezeichnete Ort noch nicht erreicht ſei.

Als man in Saint⸗Maur war, fragte der Kutſcher, nach welcher Seite zu er fahren ſolle. Carleſia ließ ihn ein Sträßchen einſchlagen, welches ein wenig von der Straße ablenkte, und vor einem recht netten Häuschen halten, welches zwar nicht vornehm genug ausſah, um das Haus eines Bürgers vorzuſtellen, aber doch zu hübſch für die Wohnung eines Land⸗ mannes war.

Carleſia ſtieg aus dem Wagen, mit Spielzeug und Zuckerwerk beladen; ſie durchſchritt einen mit Bäumen bepflanzten Hof und trat in einen zu ebener Erde befindlichen Saal. Dort war eine Frau von vierzig Jahren zu ſehen, welche etwa wie eine anſehnliche Pächterin gekleidet war und von deren rundem, rothen und fröhlichen Geſichte Geſundheit und Zufriedenheit ſtrahlte. Dieſe Frau gab einem kleinen Knaben zu eſſen, der dritthalb Jahre alt ſein mochte, äußerſt zart ge⸗ baut und niedlich war, eben ſo feine als ſanfte Züge hatte, und aus deſſen geſuchter Kleidung man abneh⸗ men konnte, daß er nicht das Kind eines Bauern war.

Beim Anblick Carleſia's ſtieß der kleine Knabe einen Freudenſchrei aus, ſtreckte ſeine kleinen Aermchen nach ihr und rief:Mama! Mama! Mama iſt dal

Die wohlbeleibte Frau ſtand ſchnell auf und machte