105 man könnte Ihre Bewegung bemerken.— Ja! Nicht wahr? o es findet irgend eine Beziehung zwiſchen Ihnen und Carleſia ſtatt... allein ich werde es er⸗ fahren... ich werde...— Friſch, Herr Marilly, man erwartet Sie... halt, da iſt Ihre Karte; Sie ſind das Aß.“
Herr Bourdichon war es, der Adhemar zum Ha⸗ zardſpiel holte. Der junge Mann, froh, daß dieſe Gelegenheit einer ihm peinlichen Unterhaltung ein Ziel ſetzte, lief an den Speeltiſch, feſt entſchloſſen, ihn dieſen Abend nicht mehr zu verlaſſen.
Nachdem Carleſia lange Zeit mit Frau Carcaſ⸗ ſonne geplaudert, oder vielmehr lange Zeit ihr zu⸗ gehört, dann einige Worte mit dem ſchönen Mon⸗ ſignard, der den Liebenswürdigen bei ihr zu ſpielen ſuchte, gewechſelt hatte, trat ſie auf ihre Freundin zu und ſagte ihr ganz leiſe:„Lebe wohl! ich gehe jetzt.— Was, Du gehſt ſchon?“ 4
Dieſes ſchon wurde von Mathilden ſo ſchwach ausgeſprochen, daß man es kaum hörte.
„Ich bin müde und bedarf Ruhe.— Allerdings, ich begreife das... wirſt Du allein gehen?— Ohne Zweifel; ich will unten ein Gefährt nehmen. O, ich bin nicht ängſtlich; das Reiſen macht einen muthig, überdieß möchte ich Niemand beläſtigen, Niemand in der Geſellſchaft ſtören.— Du haſt Recht! ich bin ganz Deiner Meinung. Lebe wohl denn, auf morgen. Ich habe Deine Adreſſe, ich werde morgen Mittag bei Dir ſein, denn Du haſt mir viel zu ſagen.. Du weißt!“


