Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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da ſind? als Sie in den Saal traten, ſchienen Sie ſo heiter... ich weiß nicht, aber Sie blicken ver⸗ ſtohlen auf die Freundin meiner Frau, ich glaube, daß Madame Valmiran Ihnen etwas angethan hat. Mir Lo nein... nein... ganz und gar nicht. Sollte dieß der Fall ſein, iſt es ſchon der Mühe werth... dieſe Dame iſt hübſch, es ärgert mich, daß ſie mich nicht in meiner Tigermaske geſehen hat! allein ich werde ſie kommendes Jahr wieder anlegen, ſeht, da hört er ſchon wieder nicht auf mich. Ich will ein Hazardſpiel zuſammenbringen. Oder wäre Ihnen ein Whiſt lieber? Ja... ja... Sie werden alſo kein Hazardſpiel machen? Do ... ich bin bei dem Hazardſpiel. Ei! eil das wird zu ſtark, das wird beunruhigend.

Der dicke Herr entfernte ſich lachend. Adhemar erwiſchte einen Augenblick, wo Mathilde mit Nie⸗ mand ſprach, er näherte ſich ihr und ſagte ihr mit gedämpftem Tone:Dieſe Dame... iſt ſie wohl die Freundin, von der Sie mir geſagt haben, und die Sie ſo ſehr lieben? Ja, ſie iſt es: ſie kam von ihren Reiſen zurück, erſt ſeit heute iſt ſie wieder in Paris. O ich bin überzeugt, Sie kennen ſie, ich habe die Art, wie Sie Beide ſich angeblickt haben, wohl in's Auge gefaßt; überdieß weiß ich nicht, was an Sie gekommen iſt, ſeit Sie Carleſia wahrge⸗ nommen haben... Sie ſind nicht mehr der Alte. Ich verſichere Sie, daß Sie ſich täuſchen. Nein, nein... übrigens werde ich es morgen von meiner Freundin erfahren, denn wir haben keine Geheim⸗