Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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ſcheint, Madame ſei es ſehr bange vor einer Heirath Adhemars... übrigens... Madame hat Recht, man ſollte in ſolchen Angelegenheiten Niemand um Rath

fragen; auch wird mich Alles, was man da ſagt,

nicht hindern, Herrn Adhemar zu heirathen.

Frau Sublimé gab ſich alle Mühe, ihre Tochter zu beruhigen, indem ſie Mathilde bat, die Lebhaf⸗ tigkeit Idalia's zu entſchuldigen, die nicht mehr wiſſe, was ſie ſage. Aber das junge Mädchen hatte ein Wort geſagt, das ſein Ziel zu gut gefunden hatte, als daß Frau Bourdichon es hätte vergeben können; ſie nahm daher ſehr kalt von der Familie Sublimé, die ſich jetzt entfernte, Abſchied. Das Fräulein ver⸗ barg unter ihrem Schleier ihr übellauniges Geſicht, die Mama brüſtete ſich mit ihren ſchwarzen Bändern und ihren Korallen, und der Papa ſchob ſeine Hand in die Taſche, wo er ſeine Doſe hatte.

Welch alberne Familie! ſagte Mathilde zu ſich. Adhemar ſollte mit ſolchen Leuten in eine Verbin⸗ dung treten! O nein, das kann er gewiß nicht thun! Und Herr Bourdichon billigt dieſe Heirath; allein

was geht denn das ihn an. Dieſe kleine Ungezogene,

es ſei mir bange, ihn verheirathet zu ſehen. Mein Gott! ſollte die Welt meine Schwachheit errathen haben! 3

Mathilde begab ſich in das Kabinet ihres Gatten.

Bourdichon war allein; ſeine Frau benachrichtigte ihn

von dem Beſuche, den ſie erhalten habe, und fragte ihn, ob es wahr ſei, daß er ſeinen Beifall zu einer

Heirath Adhemars mit Fräulein Idalig gegeben habe.