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weinerlichen Tone zur Antwort:„Erſtlich hat uns Herr Adhemar... ja, man wird ſogleich ſehen... zweimal nach Hauſe begleitet, was er nicht nöthig gehabt hätte... er fand mich ſehr hübſch en Ca⸗ margo... er ha⸗ mir ſelbſt geſagt... er tanzte mit mir auf dem Ball, drückte mir die Hand.. ſehr ſtark. und ſetzte ſich in Geſellſchaft immer an meine Seite...— Es ſchien mir, Fräulein, daß Sie ſich
vielmehr an ſeine Seite ſetzten.— Ich that es, weil
ich weiß, daß es ihm Vergnügen macht... auch ſpricht er immer mit mir... dann blickt er mich öfters an, endlich iſt das leicht zu errathen...— Hat er Dir noch keinen Kuß gegeben?“ fragte Frau Sublimé mit wichtiger Miene.—„Ja gewiß... eines Abends, als man bei Herrn le Doucet Geſellſchaftsſpiele ſpielte, hatte Herr Adhemar ein Pfand geben müſſen, und um es auszulöſen, küßte er mich.“
Mathilde mußte lachen; ſie ſagte:„Ach, Fräu⸗ lein! wenn das die einzigen Liebesproben ſind, die Sie von Herrn Marilly erhalten haben, ſo rathe ich Ihnen, nicht allzufeſt darauf zu bauen.— Aber, mein Gott, Madame! warum wollen Sie denn, daß er mich nicht liebe? Ueberdieß liebe ich ihn, ihn und Keinen Andern will ich heirathen. Ich habe es der Mama geſagt, wenn man ſich dagegen widerſetzt, ſo bin ich im Stande, mich im Kohlendampfe zu erſticken.— Genug, Jdalia! genug... satis, meine Tochter!“ rief Madame Sublimé.„Ich und Ihr Vater ſind keine Tyrannen; überdieß werden Sie hundert⸗
Paul de Kock. XXXVIII. 7


