Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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ihre Züge zogen ſich zuſammen, gleichwohl zwang ſie ſich zu einem Lächeln, indem ſie antwortete:Herr Adhemar! wie, Fräulein! Herr Adhemar macht Ihnen den Hof! Sonderbar, ich habe es noch nie bemerkt; es ſcheint, daß er ſein Spiel gut zu verbergen weiß! Das iſt aber auch nicht nothwendig, daß es Andere bemerken, ſagte Idalia trocken;es ſcheint mir, daß ich dieſes allein wahrzunehmen brauche. O zweifels⸗ ohne, Fräulein; aber in Ihrem Alter⸗ bei Ihrer Unerfahrenheit, Ihrer Aufrichtigkeit täuſcht man ſich leicht über die Abſichten eines Mannes. Dieſe Herren legen manchmal auf ein höfliches Wort, das ſie Ihnen ſagen, kein weiteres Gewicht, während Sie es im Ernſte nehmen. Hat Ihnen denn Herr Adhemar eine Erklärung gegeben? Aus was ſchließen Sie, daß er Sie liebe? Ganz daſſelbe habe ich auch zu meiner Tochter geſagt, verſetzte die Frau Sublimé, worauf ſie eine Menge Kleinigkeiten, unbedeutende Umſtände gegen mich in Erwähnung brachte. Klei⸗ nigkeiten allerdings, allein Sie wiſſen, Frau Bour⸗ dichon, daß aus Kleinigkeiten eine große Liebe ent⸗ ſtehen kann. Ich werde mich darüber in dem Werke verbreiten, das ich zu ſchreiben beabſichtige. Wenn es übrigens faſt nichts als Kleinigkeiten ſind, auf welche Fräulein Idalia ihre Hoffnung gründet, ſo fürchte ich ſehr, ſie möchte ſich irren. Fräulein Idalia, erzähle der Madame, was zwiſchen Dir und Herrn Marilly vorging... übergehe keinen Umſtand.

Fräulein Idalia verbarg ſich ganz unter ihrem Schleier und gab mit einem halb ſchüchternen, halb