Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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Sonſt fehlte nichts mehr, als ihr Sohn, dachte Mathilde bei ſich, indem ſie Frau Sublimé ein Zei⸗ chen gab, welches dieſe verſtand. Sie wandte ſich wieder zurück, ſetzte ſich und fing an:Ich komme auf die Sache, meine liebe Frau Bourdichon: Wir haben nur eine Tochter... das heißt, wir haben auch einen Sohn, aber deßwegen haben wir doch nicht mehr als eine Tochter. Jdalia iſt ſiebzehn Jahre

alt. Ich bin in ſechs Wochen achtzehn, Mama!

rief Idalia mit einem ſehr beſtimmten Tone, der zu erkennen gab, daß ſie gerne älter wäre.Nun, meine Tochter... wenn Sie es in ſechs Wochen fſind, ſo ſind Sie es doch jetzt noch nicht, und in Betreff des Alters zählt man nie das laufende Jahr... ja, es gibt Perſonen, welche warten, bis ein Luſtrum zu Ende iſt, um dann weiter zu zählen. Ich wie⸗ derhole: Idalia, obgleich noch ſehr jung, kann. Sehr jung! ich bin nicht mehr ſo jung, denn in ſechs Wochen werde ich in mein neunzehntes Jahr treten. Idalia, wollen Sie mich in meiner Er⸗ zählung fortfahren laſſen? Idalia gab keine Ant⸗ wort, ſie zog ihren weißen Schleier über ihre Stirne. Frau Sublimé ſammelte ſich wieder und fuhr, ſich an ihre erſte Phraſe anlehnend, fort:Idalia, ob⸗ gleich noch ſehr jung... iſt groß, kräftig, wohlge⸗

baut und fähig, in's Heirathsalter überzugehen.

Und Sie wollen Ihre Fräulein Tochter verheirathen? ſagte Mathilde, ungeduldig darüber, daß die große Dame nicht zu Ende kommen konnte.Ganz recht⸗ wir wollen es; das heißt, wir haben keinen beſtimmten

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