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Mathilde konnte kaum ein leichtes Lächeln unter⸗ drücken, als ſie die Gattin des Herrn Dardanus ſo prachtvolle Worte wählen ſah; ſie erwiederte:„Die
Madame kommt in der That ſo eben von Reiſen zurück, allein erſt nach dem Tode ihres Gatten hat ſie Paris verlaſſen... Meine Freundin iſt Wittwe ſeit fünf Jahren.— Wittwe und jung... das iſt ein
Fall wie bei Andromache, und ich bin überzeugt, daß
Madame mehr als einen Pyrrhus finden wird.“
Entzückt von dem, was ſie ſo eben ſagte, warf Frau Sublimé einen Blick auf ihre Tochter, die einen ſchweren Seufzer ausſtieß, und murmelte:„O ja!“
Was Herrn Sublimé betraf, ſo nahm er an der
Unterhaltung keinen Theil; er war nämlich äußerſt
bemüht, in einer ſeiner Taſchen etwas zu ſuchen.
„Wenn man ſich ſo lange nicht mehr geſehen hat,“ fuhr Mathilde fort,„ſo können Sie ſich wohl vor⸗ ſtellen, daß ſich zwei Freundinnen Vieles zu ſagen haben.— Ja, zuverläßig,“ verſetzte Frau Sublimé, „und ich wiederhole es, wir kommen ungeſchickt... ich bedaure es um ſo mehr, als ein ſehr wichtiger, ſehr bedeutender, ſehr ernſthafter, das heißt, ernſt⸗ haft figürlich genommen... kurz, ein Gegenſtand,
über welchen ich mich in dem Werke, das ich heraus⸗
zugeben beabſichtige, zu verbreiten gedenke, mich hier⸗
3 herführt.“
Carleſia erhob ſich, nahm ihren Shawl und ſagte: „Ich wäre troſtlos, Madame, wenn meine Gegen⸗ ½ wart Sie verhindern würde, den Zweck ihres Be⸗ ſuches zu erreichen... ich will jetzt wieder gehen...
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