Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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auslegen. Ich kann Ihnen keine Nachricht von der Familie Sublimé geben, agte Adhemar;ich habe ſie dieſe Nacht, oder vielmehr dieſen Morgen nach Hauſe gebracht und ſie ſeitdem nicht wieder ge⸗ ſehen. Unſere Bedienten haben dieſen Morgen in dem kleinen blauen Saal ein Armband mit einem ungeheuern farbigen Stein gefunden, ſagte Ma⸗ thilde;ich weiß nicht, wem es gehört, aber gewiß wird man es abholen laſſen. Was ſtellt der Stein

vor? fragte die kleine Dame.Es iſt mir nicht

mehr erinnerlich. O laſſen Sie uns doch dieſes Armband ſehen, zeigen Sie es uns. Zu welchem Zweck, wenn es nicht Ihnen gehört? Das iſt einerlei, wir verſuchen es, den Eigenthümer aus der Figur des Steines zu errathen. Holen Sie es doch, meine kleine Mathilde, das wäre ſehr artig von Ihnen! Frau Bourdichon gab nach, obgleich ihr Lächeln widerſprach; ſie ging aus dem Saale und kam bald wieder mit dem Armband zurück. Es iſt von ſehr ſchöner Arbeit und mit einem großen Stein ge⸗ ſchmückt, der einen Widderkopf vorſtellt. Als ſie dieſes bemerkte, lachte die ganze Geſellſchaft aus vollem Halſe.. Das wird ſehr ſchwer zu errathen ſein! rief Herr Bourdichon noch viel lauter, als die Uebrigen lachten. Warum? ſagte Dalbrun. Weil dies Armband einer Menge Perſonen aus der Geſellſchaft gehören könnte. Es hat ſieben Uhr geſchlagen und

Herr Monſignard kommt nicht! rief Mathilde;das iſt unausſtehlich, immer ſo auf ſich warten zu laſſen.

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