Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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25.

ſagte aber beim Ausſteigen aus dem Cabriolet zu ſich:Wenn ich jetzt hinaufgehe, ſo werde ich mit Emmeline einen Auftritt bekommen... ſie wird mich fragen, wo ich herkomme... was ich ſeit dieſen Mor⸗ gen gethan habe; alles dieß wird ſehr lange dauern. Gehe ich dann aus, ſo wird ſie mit mir wollen, und

ich werde kein Mittel finden, bei Mathilde zu ſpeiſen...

Das Kürzeſte und Einfachſte iſt, daß ich jetzt gar nicht hinaufgehe. Ich will dieſen Abend heimkommen, und dann werde ich noch Zeit genug haben, mit ihr Frieden zu ſchließen. Es bleibt alſo dabei, ich gehe nicht hinauf; da ich aber dieſe arme kleine Frau nicht nüchtern laſſen möchte, weil ich nun auswärts ſpeiſe,

ſo will ich ihr ein Mittageſſen herbringen laſſen.

Meine Pförtnerin, Frau Coquenard, wird es her⸗

ſchaffen. Adhemar ſtieg aus und wandte ſich gegent ſeine ehrbare Pförtnerin:Frau Coquenard? Mein

Herr! es iſt nichts für Sie da, weder ein Brief, noch eine Karte!... Es kam Niemand, der nach Ihnen gefragt hätte. Es handelt ſich nicht darum, Frau Coquenard; Sie ſollten mir eine Gefälligkeit thun. Alles, was der Herr nur wünſchen werden, ich ſtehe zu ſeiner Verfügung; jetzt kann ich gerade meine Zelle verlaſſen, meine kleine Nichte iſt da. Frau Coquenard! Sie ſollten ſich jetzt zu dem beſten Gaſtwirth in der Nähe begeben und ein gutes Mittag⸗ eſſen beſtellen... Alles, was dazu nöthig iſt... . Bordeaux⸗ und Champagnerwein. Der Herr wollen 4 ſich gütlich thun, der Herr haben Recht; es iſt das