Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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kein Haar fehlen darf. Ich will große und kleine Vorhänge an die Fenſter; ich will Tücher, Decken, eine Flaumdecke über das Bettz ich will einen Boden⸗ teppich; ich will ein porcellainenes Kaffeebrett, Leuch⸗ ter... Vaſen für das Kamin, kurz, daß man nur hineingehen und ſich ſchlafen legen darf. Mein Herr, nichts leichter als das! Aber bis auf den Abend ſoll Alles fertig ſein. Dieſen Abend... Ach, mein Herr! es iſt ja noch vier Stunden Zeit. Ich bezahle baar, hier ſind tauſend Franken zum Voraus! Der Herr werden zufrieden ſein... Alles wird vor Mitternacht noch fix und fertig ſein... Wollen Sie die Möbeln ſelbſt auswählen? Ja, die hauptſächlichſten; aber ſputen wir uns! 3 Der Tapezier hatte ein ſehr ſchönes Magazin; er hatte moderne, antike, gothiſche, Renaiſſance⸗Möbeln von Mahagoni⸗, Citronen⸗ und Paliſſanderholz, ſogar mit chineſiſchem Lack. Adhemar fand alles dieß ent⸗ zückend, und vergaß wieder ſeine klugen Vorſätze: er wählte das, was ihm am meiſten gefiel, ohne nach dem Preis zu fragen; dann ſah er plötzlich auf die Uhr und rief:Fünf Uhr vorüber! mein Gott, und Emmeline hat noch nicht gefrühſtückt. 31 Er ging von dem Tapezier fort, dem er die Num⸗ mer ſeiner neuen Wohnung angegeben hatte und ſagte zu ihm:Ich verlaſſe mich auf Sie... Machen Sie Ihre Sache auf's Beſte, nehmen Sie vier bis fünf Jungen mit, nur daß Alles dieſen Abend in's Reine kommt. 4 Adhemar ließ ſich in ſeine alte Wohnung führen⸗