Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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gut; ich behalté dieſe Wohnung alſo... nehmen Sie, hier iſt mein Handgeld.

Der junge Mann gab dem Beſchließer zwei Hundert⸗ Sousſtücke, weil die Gewohnheit, den gnädigen Herrn zu machen und freigebig zu ſein, ihn den Entſchluß, ſich einzuſchränken, vergeſſen ließ.

Der Beſchließer verbeugte ſich über die zehn Fran⸗ ken, und zwar ſo, daß ſeine Naſe faſt ſeine Knie be⸗ rührte.

Ich gehe zu einem Tapezier, ſagte Adhemar; ich will mich mit ganz neuen Möbeln verſehen, ich will ihn hierher ſchicken; Sie werden mir an die Hand gehen, daß bis dieſen Abend Alles im Reinen iſt; wenn ich heute nicht hier ſchlafe, ſo werde ich jedenfalls morgen früh ſehr zeitig kommen. Der Herr dürfen ruhig ſein, ich werde das Auge überall haben. Aber, Sie entſchuldigen, Ihren werthen Na⸗ men, mein Herr? Da haben Sie meine Karte, meine letzte Wohnung. O es iſt nicht deßwegen! Man ſieht wohl, mit wem man zu thun hat, es iſt nur darum, wenn Jemand nach dem Herrn fragen ſollte. Ich will ſogleich die Zimmer kehren laſſen. Sehr gut! Und ich will zum nächſten Tapezier.

Adhemar ließ ſich zu einem eleganten Tapezier führen, fragte nach dem Herrn des Magazins und ſagte zu ihm:Ich habe eine Wohnung für einen

einzelnen Herrn, zwei Zimmer und ein hübſches Ka⸗ binet, können Sie mir das vollſtändig möbliren? NRiihts iſt leichter als das, mein Herr! Wenn ich aber vollſtändig ſage, ſo will ich damit ſagen, daß