Teil eines Werkes 
2. Th. (1844)
Entstehung
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daß ſie großen Kummer erfahren habe, den ſie mir bei ihrer Rückkehr mittheilen werde. Dieſen Kdummer ach, ich bin es überzeugt hat die Liebe, und nichts Anderes, hervorgebracht. Nur dieſes Gefühl iſt es, was uns Frauen wirkliches Leben gibt; ſie wird ge⸗ liebt und man wird ſie vielleicht getäuſcht haben, ich weiß nicht weiter; aber wenn ſie jetzt zurückkommen wird, ach! ſo bin ich es, die ihr viel zu ſagen haben wird.

Frau Bourdichon hörte auf zu ſprechen. Adhänar hatte ihr aufmerkſam zugehört, aber während ſie ſprach, hatte er ihre Schritte den elyſäiſchen Feldern zuzulenken gewußt.

Wir ſind nicht mehr im Tuilerien⸗Garten! rief Mathilde, die jetzt ihre Blicke um ſich warf, aus.

Nein!. Wir ſind auf den elyſäiſchen Feldern.

Warum haben wir uns denn aus dem Tullerien⸗ Garten entfernt? Ich dachte, wir würden uns auf dieſer Seite weniger der Gefahr ausſetzen, Leuten zu begegnen. Meinen Sie? Es iſt ſehr langweilig⸗ vor den Vorübergehenden zu plaudern... wir wollen in ein... Nein, nein, ich werde nirgends hin⸗ eingehen!

Mathilde ſprach dieß mit ſo viel Entſchloſſenheit wobei ſie ihren Begleiter am Arme mit ſich fortzog,⸗ daß dieſer nicht zu widerſprechen wagte. Sie ſetzten ihren Lauf fort, Adhemar jedoch mit ſehr verzogenem Munde; er biß ſich in die Lippen, ſagte kein Wort,⸗ und begnügte ſich damit, langgedehnte Seufzer ver⸗ nehmen zu laſſen. 3