Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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Adieu. Sie werden Sich doch beeilen, mein Freund. O ja, ja; zum Henker, ja! Nach dieſer ein wenig derben Antwort ging Adhemar raſch fort und ſtieg vier Stufen zumal hinab, aus Furcht, ſie möchte ihn noch einmal zurück⸗ rufen. Auf der Straße angekommen, lief er haſtig inen Naata ſagte zu ſich:In welches eſpenneſt ich gerathen; zuverläßig eine artige, hübſche Frau, mit der ich aber nur eine einfache Bekanntſchaft zu machen gedachte, eine jener Ver⸗

bindungen, die man, wenn man will, wieder ab⸗

bricht, denn im Grunde fühle ich für ſie keine große Leidenſchaft. Je nun! daß ſie ſich aber auch mußte von ihm ſchlagen laſſen, ſo zu ſagen um meinetwillen, und nun mir gar vollends in die Arme fällt, in dem Augenblick, wo es mir unerläßlich iſt, mit der genaueſten Einſchränkung zu leben m Gleichwohl kann ich dieſe junge Frau nicht von mir ſtoßen, welche jetzt ohne alle Hülfsmittel ſein würde; wenn ſie mir nur wenigſtens eine angenehme, liebenswürdige Ge⸗ ſellſchaft in Ausſicht ſtellte.. Aber kaum iſt ſie drei Stunden bei mir, und ſchon will ſie mich am Aus⸗ gehen hindern und nimmt ſich heraus, Rechenſchaft von meinen unbedeutendſten Handlungen zu fordern. O Cott! das, was wir Leute von vornehmem Stande Glüct äne en übereinkamen, wird in der That nichts allteres ſein, als ein langes,⸗ trügeriſches Um⸗ hertreiben, das in unſerem Herzen nichts Anderes 2. als den Schmerz der Täuſchung und Reue zurückläßt! Ja, ja, ich ſuchte mich zu zerſtreuen, und jetzt muß Paul de Kock. XXXVII. 10

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