um jeden Preis zu hören wünſchen, nachgebend, mich entſchloſſen habe, eine Vorſtellung zu meinem Benefiz zu geben. Ich gedachte anfangs im Saal Chante⸗ reine oder in dem der Straße Lancry zu ſpielen, allein dieſe beide würden viel zu klein ſein.— Haben Sie nicht das Odeon verlangt?— Nein, ich habe den Saal von Ruel bekommen... Sie kennen das kleine Dorf Ruel, nahe bei Malmaiſon; dort befindet ſich ein koſtbarer Saal, den die Behörde ſich beeilte, zu meiner Verfügung zu ſtellen. Ich habe nun noch eine vordere Loge übrig. Geſtern warfen ſich mir wenigſtens fünfzig Perſonen zu Füßen, um noch eine Loge zu erhalten, allein ich wies ſie ab, um dieſelbe Ihnen aufzubehalten. Meine Frau ſagte zu mir: hebe dieſe Loge für unſern lieben Nachbar Marilly auf, er wird ſich geſchmeichelt fühlen, Dich hören zu können. Ich würde tauſend Francs haben können, wenn ich dieß behalten wollte... das da... es iſt für morgen Nachmittag... und ich denke, daß...“
Ehe Adhemar noch Zeit hatte, ſeinem Nachbar zu antworten, gerieth ſein Bett in große Bewegung oben an der Kopfſtätte: die Decke, ein Kopfkiſſen,
ein Ohrpfühl wurden beiſeit geworfen, und Azema
arbeitete ſich unter all dieſem Zeuge hervor, indem ſie ſagte:„Ich hoffe, daß das irgend ein Schwätzer iſt! Ah ſo! Herr Trouillade! der kommt nicht um⸗ ſonſt aus der Gascogne.“
Der Sänger der Läufe und Triller ſtand ſehr betroffen da bei dieſer unerwarteten Erſcheinung; gleichwohl öffnete er den Mund, um der jungen Schau⸗


