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Sie... wie war ich doch ſo albern, zu glauben, mein Vorſchlag werde angenehm ſein! Das wird mich lehren, ein anders Mal weniger eingebildet zu ſein... ich finde mich ſehr ſchmerzhaft berührt... ich werde Ihre Reb⸗ hühner zum Fenſter hinauswerfen... Sie lachen... Ach! der Herr macht ſich luſtig über mich, in der
That, ich habe es verdient!— Ach, meine Nach⸗
barin!... Ich hoffe, Sie werden mich nicht für fähig halten, mich über Sie luſtig zu machen.. Ihr An⸗ erbieten iſt ſehr liebenswürdig... und ohne einen dringenden Umſtand...— O ja, das iſt ein drin⸗ gender Umſtand! Wir wiſſen, was das iſt! O, Sie kennen mich ſehr ſchlecht, ich habe einen ſchnackiſchen Kopf! Es iſt gut, dnß Bardajos mir verbietet, mit Ihnen zu reden.
Der Ton der gertes angezogenen Glocke unterbrach Azema mitten im Satze. Adhemar ſchien ziemlich er⸗ ſtaunt über dieſen neuen Beſuch, während ſeine junge Nachbarin die Farbe wechſelte und ihre Munterkeit ganz verlor; ſie ſah den jungen Mann mit beſtürzter Miene an, indem ſie ſtotterte:„Klingelt man bei Ihnen?— Ja, ja! vor meiner Thüre.— Ach, mein Gott! welcher Einfall.— Was denn? Was haben Sie?— Ich habe... ich habe... Dieſer Einfalts⸗ pinſel Bardajos iſt wohl im Stande, mir auf dem Fuße zu folgen... mir aufzulauern... Er wird in meinem Zimmer geweſen ſein... ich beging die Thor⸗ heit, meinen Schlüſſel ſtecken zu laſſen... er wird vermuthen, daß ich nicht weit ſein könne.. er wird
Paul de Kock. XXXVII. 4 9


