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war, daß es ſchwer war, irgend Jemand im Bette zu vermuthen.
„Aber Sie werden erſticken!“ ſagte Adhemar zu ihr, welcher ſie nicht mehr in ſeinem Bette wahr⸗ nehmen konnte.—„Nein, nein!... ich habe Luft an der Fußſtätte... ich liege unten... verbergen Sie meinen Hut und meinen Shwal gut.— Seien Sie ganz ruhig!“.
Der Hut und der Shwal wurden unter die Unter⸗ beinkleider verſteckt, als dieß im Reinen war, öffnete Adhemar die Thüre, zu welcher ſeine Nachbarin vom untern Stocke, Fräulein Azema, hereintrat.
„Guten Morgen, mein kleiner Nachbar!“ ſagte die junge Schauſpielerin, indem ſie in das Zimmer trat und ſogleich in die Schlafkammer drang, wäh⸗ rend Adhemar die äußere Thüre wieder ſchloß.„Ich wäre nicht ſo frühe zu Ihnen heraufgegangen, weil ich wußte, daß Sie dieſe Nacht auf dem Ball waren und ich mir vorſtellte, daß Sie noch im tiefen Schlafe ruhten, allein Ihr Nachbar, Herr Trouillade, ver⸗ ſicherte mich, daß er dieſen Morgen Ihre Thüre be⸗ reits öffnen gehört habe, und ſo habe ich denn Sie zu ſtören gewagt.“
Während Fräulein Azema ſo fortſprach, ließ ſie neugierige Blicke durch das ganze Zimmer ſchweifen.
„Setzen Sie ſich doch, meine Nachbarin!“ ſagte Adhemar, indem er ſich beeilte, der jungen Theater⸗ dame einen Armſtuhl anzubieten, die jedoch auf das Bett ſich niederließ, und, wie es ſchien, nicht ohne Abſicht.—„Ich danke, mein Nachbar! Sie machen


