Teil eines Werkes 
1. Th. (1844)
Entstehung
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Laune bei dieſem neuen Beſuche zu erkennen; Emmeline

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hatte ſeine Plane für den Tag gefaßt und das, was ihm jetzt vorgeſchlagen wurde, wollte ſo gar nicht da⸗ mit zuſammenpaſſen. Er ſtellte ſich, als höre er nicht, was die junge Frau ihm ſo eben ſagte, trat auf ſie zu und unterſuchte mit gerührter Miene alle die Be⸗ ſchädigungen ihres Geſichtes, indem er murmelte: Arme Kleine! Eine ſo niedliche, ſo hübſche Frau zu zerkratzen, zu ſchlagen... Thut Dir dieſes noch weh? Nein! Und dieß? Ein wenig... Meine Naſe iſt aufgeſchwollen, nicht wahr? Nein, wenigſtens ſcheint es nicht ſo. O, ich hab' ihn meines Theils auch gezeichnet: ich warf ihm eine Taſſe und einen Präſentirteller an den Kopf; er glaubte einäugig geworden zu ſein. Es ärgert mich nur, daß er es nicht iſt. Aber'es iſt kalt bei Ihnen, mein Freund! Sie zittern. Ich? Ich verſichere Sie vom Gegentheil. Hat er Sie unter das Auge geſchlagen? Es ſieht blau! Gewiß.. Ich bin recht häßlich, nicht wahr? Sie können es nie werden! Doch, wenn mein Zuſtand Beſorgniß erregt, ſo bin ich es zuverläßig!... und ich ſehe wohl, daß ich dieſen Ein⸗ druck auf Sie mache. Auf mich? Und warum ſagen Sie mir dieß zum Beiſpiel? Ach!... weil ... Sagen Sie es doch!

Emmeline antwortete nicht; allein ſie hielt von Neuem ihr Taſchentuch vor die Augen. Adhemar wollte gerade einige Troſtworte an ſie richten, als man von Neuem mehrmals an die Thüre pochte.

Der junge Mann gab mehr Erſtaunen als gute